Eis-Kryotherapie

Als Kryotherapie bezeichnet man den gezielten Einsatz von Kälte, um einen therapeutischen Effekt zu erzielen. Dabei unterscheidet man zwischen Lang- und Kurzzeiteis.

Kältepackungen  bleiben längere Zeit auf dem behandelten Gewebe und bewirken eine Schmerzlinderung, da durch die Kälte bestimmte Sensoren von Nerven gehemmt werden und somit eine Weiterleitung der „Schmerzreize“ an das Gehirn blockiert wird.

Kurzzeiteis in Form von Abreibungen mit „ Lollis“ auf verletzten Strukturen hat einen sehr ähnlichen Effekt. Zusätzlich kommt es durch den ständigen Wechsel von Kälte und anschließender Erwärmung zu einer gewissen Pumpwirkung, wodurch eine vermehrte Stoffwechselaktivität erreicht wird.

Vor allem in der Neurologie kommen auch Eisbäder zur Dämpfung von Spastik zur Anwendung.

Indikationen:

• Schwellungen
• akute Verletzungen von Gelenken
• Muskelfaserrisse
• Zerrungen/ Quetschungen
• Verstauchungen
• Rheuma
• Arthritis
• Gelenksentzündungen
• Spastik